25. April 2011

Montagsmonster #17

Mr. Hopples und Mommono wünschen allen frohe Ostern!.











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18. April 2011

Montagsmonster #16

Pepe wäre gerne Model, findet aber keine passenden Hosen.











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15. April 2011

Big-Digital-Art-Tutorial #05

In diesem fünfteiligen Photoshop-Tutorial zum Thema Digitale Illustration zeigen wir euch, wie aus der einfachen Strichzeichnung einer jungen Frau eine aufwendige Farbillustration wird.

Illustrator: Colin Winkler
Hardware: WACOM intuos 4 L Zeichentablett
Software: Adobe CS 4 Photoshop


Teil 5 / Lippen
Im letzten Teil unserer Tutorialreihe beschäftigen wir uns mit dem Zeichnen der Lippen und mit dem Postprocessing in Photoshop.

Aus unserer anfänglichen Strichzeichnung entstand im Laufe der letzten Tutorials eine fast fertige Illustration. Nun wollen wir uns dem letzten noch unfertigen Bereich widmen: den Lippen.



Schritt 1 - Grundlage
Als erstes übermalen wir die von der Vorzeichnung übrig gebliebenen Zähne und färben auf einer neuen Ebene die Lippen in einem gewünschten Ton (siehe Teil 1).


Dann zeichnen wir mit einem dunkleren rot, das wir mit dem Pipetten-Werkzeug direkt aus dem Bild holen, die für Lippen typischen kleinen Fältchen. Ihr Schwung und ihre Richtung spiegeln die genaue Form der Lippen wieder und sollten deshalb nicht willkürlich gezogen werden. Wir empfehlen auch hier, sich an einem realen Beispiel zu orientieren.

Anschließend mattieren wir das Glanzlicht aus unserer Vorzeichnung und modellieren weich Licht und Schatten. Zu Beginn war das vereinfachte Glanzlicht noch hilfreich, um die grundsätzliche Form und die Licht-Schatten-Situation der Lippen fest zu halten. Aber nun, da wir konkreter werden und die Lippen genauer definieren wollen, stört dieses Überbleibsel der Vorzeichnung.



Schritt 2 - Licht und Glanz
Im nächsten Schritt verfeinern wir die Details. Wir modellieren all die kleinen Strukturen, Erhöhungen und Vertiefungen aus, indem wir mit einem feineren Pinsel Licht und Schatten setzen. Zudem geben wir dem Ganzen etwas mehr farbliche Vielfalt und bringen ein wenig bläuliches Lila und Rotviolett unter. Bei unseren Lichtverhältnissen erscheint die Unterlippe heller als die Oberlippe und so kommt dort die Lichtfarbe mehr zum Einsatz.

Dann zeichnen wir mit einem sehr hellen Rosa die Glanzstellen, die wir stellenweise mit purem Weiß erweitern. Die Ausdehnung und Randschärfe der Glanzstellen ist abhängig von der Feuchtigkeit der Lippen. Alleine mit der Art und Weise, wie man die Glanzstellen anlegt, lässt sich die Wirkung der Lippen sehr verändern.



Schritt 3 - Die Zähne
Wir beginnen die Zähne mit einem dunkleren Violett und natürlich auf einer eigenen Ebene. So können wir einfacher Korrekturen vornehmen, indem wir zum Beispiel die Deckkraft der Ebene verringern, sollten uns die Zähne zu hell erscheinen. Ist die Form der Zähne angelegt, verfeinern wir diese anschließend auf einer weiteren Ebene und hellen den unteren Bereich der Zähne ein wenig auf. Den Abschluss machen wir mit einer etwas helleren Farbe, mit weniger Sättigung.


Nun ist auch die Mundpartie fertig und wir haben unser Bild fast vollendet. Nur ein paar Kleinigkeiten fehlen noch.



Schritt 4 - Letzte Details
Wir setzen noch Licht und Glanz im Bereich der Kleidung und verstärken an einigen Stellen die Schatten, indem wir jeweils mit der örtlichen Farbe auf einer neuen Ebene (Füllmethode: Multiplizieren) noch einmal darüber gehen (siehe auch Teil 3).


Dann erstellen wir wieder eine neue Ebene und weisen ihr dieses Mal die Füllmethode "Linear abwedeln (Hinzufügen)". Auf dieser Ebene können wir nun den Effekt von überstrahlendem Licht (bloom) setzen. Dazu nehmen wir eine helle, klare Farbe und malen mit einem sehr breiten Pinsel (Härte 0%, 50% Deckkraft) großzügig über ausgewählte Lichtkanten. Man erkennt dabei sicherlich sehr schnell, welchen Effekt dies für das Bild hat und die Anwendungsmöglichkeiten. Wir raten aber, es mit dem Bloom-Effekt nicht zu übertreiben und nicht irgendeine, sondern für gewöhnlich nur eine angepasste Gegenstandsfarbe dafür zu verwenden.



Schritt 5 - Postprocessing
Ist unser Bild im Grunde fertig, bleibt uns nur noch ein letzter Schritt, um das Bild abschließen zu können: das Postprocessing. Damit ist eine Nachbearbeitung gemeint, in der man nochmals genau die Farbigkeit des Bildes oder nur einzelner Bildbereiche optimiert, die Helligkeit und den Kontrastwert anpasst, oder auch noch den einen oder anderen Effekt anwendet.

TIPP: Eine Möglichkeit bieten uns die Gradationkurven. Mit dieser Bildanpassung können wir nicht nur einzelne Hell-Dunkel-Bereiche in ihrer Helligkeit, sondern auch Farbbereiche in ihrer Farbigkeit verändern. Es sieht zu Beginn vielleicht etwas kompliziert aus, aber nach ein paar Experimenten beherrscht man diese Option, die man nicht nur am Ende, sondern auch während des Malprozesses einsetzen kann, um das Bild anzupassen. Wichtig ist hierbei nur, sehr vorsichtig mit den Kurven umzugehen. Eine zu extreme Kurve kann das Bild schnell negativ beeinflussen.



Fertig!
Nun ist unsere Illustration fertig. Wir hoffen, dass wir euch in unserem großen Digital-Art-Tutorial für Photoshop einiges zeigen konnten, das euch bei der Arbeit an eigenen Artworks hilfreich ist und wünschen euch noch viel Spaß und gutes Gelingen.



***


Arbeitsaufwand: 9 Stunden
Ebenen-Counter: 128
Kostenkalkulation: ab 280 €

Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 1
Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 2
Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 3
Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 4

Das Wallpaper zum Tutorial findet ihr HIER.

Big-Digital-Art-Tutorial Wallpaper

Die Illustration aus unserem großen Digital-Art-Tutorial Spezial stellen wir euch auch als Desktophintergrund zur Verfügung.

Das fünfteilige Tutorial findet ihr HIER. Darin könnt ihr die Entstehung einer digitalen Illustration Schritt für Schritt und mit vielen Bildern nachlesen. Zudem erklären wir einige Funktionen von Photoshop und geben zahlreiche Tipps zum Thema.


Wie immer steht für euch der Bildschirmhintergrund in den Formaten 4:3 und 16:10 als Download bereit.

(Um ein Bild herunterzuladen, einfach auf den Link mit der gewünschten Größe unterhalb des Motives klicken. Nachdem das Bild nun in Originalgröße geladen wurde, mit der rechten Maustaste "Grafik speichern unter..." oder gleich "Als Hintergrundbild einrichten...")

BDAT-Woman


11. April 2011

Montagsmonster #15

Krabbler ist ein wahrer Sommerfreund. Er geht nicht nur gern schwimmen und versteckt sich in Badetüchern, um die nichtsahnenden Besitzer zu erschrecken, er isst auch gerne Eis am Stiel.











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6. April 2011

Big-Digital-Art-Tutorial #04

In diesem fünfteiligen Photoshop-Tutorial zum Thema Digitale Illustration zeigen wir euch, wie aus der einfachen Strichzeichnung einer jungen Frau eine aufwendige Farbillustration wird.

Illustrator: Colin Winkler
Hardware: WACOM intuos 4 L Zeichentablett
Software: Adobe CS 4 Photoshop


Teil 4 / Augen
Im vierten Teil unserer Tutorialreihe beschäftigen wir uns ganz mit dem Zeichnen und Ausgestalten von Augen in Photoshop.

Im Laufe der letzten drei Teile entstand bereits die Grundlage für unsere Augen. Wir haben die Strichzeichnung unseres Gesichts in Graustufen schattiert, dann coloriert und ihr im Anschluss Textur und feine Details verliehen. Nun wollen wir die Augen vollenden.



Schritt 1 - Augenbrauen
In unserem Fall haben wir bereits vorgezeichnete Augenbrauen. Wir machen damit weiter, die Brauen in Laufrichtung der Haare auszudünnen. Hierzu erstellen wir eine neue Ebene, greifen zum Pinsel-Werkzeug (kleinere Spitze, 0% Härte, 50% Deckkraft) und fahren mit der jeweiligen Hautfarbe vom Rand in die Form der Braue hinein.

Sind die Brauen schön blass und der Rand weich ausgefranst, wechseln wir zur ursprünglichen, dunkelbraunen Farbe der Brauen und zeichnen mit einem kleineren und härteren Pinsel einzelne Haare auf die diffus gewordenen Augenbrauen. Dabei können wir nachträglich die Dichte und die genaue Form der Brauen bestimmen.

Anschließend verfeinern wir die Härchen auf einer weiteren Ebene mit einem sehr dünnen Pinsel. Um den Augenbrauen ein möglichst realistisches Aussehen zu verleihen, dienen uns wieder Fotos als Vorlage.


Zum Schluss wählen wir ein helles Grau und fahren mit dem Pinsel einige der oberen Härchen nach um ein leichtes Glänzen anzudeuten. Machen wir dies wieder auf einer neuen Ebene, lässt sich die Stärke des Glanzes ganz leicht mit der Ebenendeckkraft verändern.



Schritt 2 - Farbe und Schärfe der Augen
Es ist wichtig zu Erkennen, dass das Weiße in den Augen, in den seltensten Fällen wirklich weiß ist. Für gewöhnlich erscheint es uns graublau. Wir färben also (siehe Teil 1) die Lederhaut des Auges in einen leichten Blauton und lassen die Grenze zur Iris weich auslaufen. Die Kante des unteren Augenlids und die Tränenkarunkel färben wir leicht rosa.


Der Augapfel wird meist von oben her schattiert. Wenn nicht schon passiert, lässt sich das Auge einfach und mit feinen Abstufungen auf zwei Ebenen mit der Füllmethode "Multiplizieren" schattieren. Die Schattenfarbe sollte ein gräuliches Blau sein.


Schritt 3 - Iris
Die Iris, oder Regenbogenhaut, ist wie der Fingerabdruck einzigartig. Es gibt unendlich viele Variationen. Manche haben helle fein gewellte Strahlen die von der Pupille ausgehen, andere kleine blumige Krater und wieder andere nur blasse Pünktchen inmitten kaum sichtbarer Lamellen. Auch bei der Farbe gibt es große Unterschiede. Neben den Grundfarben blau, braun und grün, findet man unzählige Nuancen; auch mehrere Farben zu gleich sind möglich. Um es uns etwas leichter zu machen, orientieren wir uns auch hier an einer Fotografie.

Wir beginnen damit, in der dunkelbraunen Farbe des Irisrandes, kleine Flämmchen nach innen zu ziehen und mit dem Goldbraun aus der Mitte zeichnen wir ähnliche Formen, die nach außen gerichtet sind. Dabei versuchen wir nicht zu regelmäßig vorzugehen. Wir variieren die Längen und Abstände der weich verlaufenden Striche.

Dann schärfen wir auf einer neuen Ebene einige der Strukturen mit einem sehr dünnen Pinsel. Durch mehrmaliges Setzen scharfer Details, die wir wiederum zart mit einem weichen breiten Pinsel übermalen erhalten wir die gewünschte Struktur. Auf einer eigenen Ebene mit der Füllmethode "Farbe" können wir noch kleine Variationen in der Farbigkeit einfließen lassen.



Schritt 4 - Make Up und Glanz
Als nächstes zeichnen wir die Wimpern. Wir nutzen hierzu eine Pinselspitze mit druckabhängiger Breite. Diese Pinselspitzen gehören zu den Standardspitzen in Photoshop (siehe Teil 1 und Teil 2) und werden je nach ausgeübtem Druck breiter. Mit ihnen lassen sich die Wimpern besonders gut und einfach zeichnen. Allein auf den Schwung der gezeichneten Wimpern müssen wir beim Ziehen noch achten.

Auf separaten Ebenen mit der Füllmethode "Multiplizieren" können wir nun den Wimpern einen leichten Schatten verleihen und den Lidstrich ziehen. Den Lidschatten malen wir auf einer weiteren Ebene mit der Füllmethode "Ineinanderkopieren". Mit der Bildanpassung "Farbton/Sättigung" können wir die genaue Farbe einstellen und mit der Ebenendeckkraft die Intensität.

Um unseren Augen den letzten Schliff zu verleihen, setzen wir noch Glanzstellen. Wir beginnen mit einem weißen Lichtpunkt oberhalb der Augenmitte und einer dünnen Linie am unteren Lid. Den Lichtpunkt beschneiden wir an der oberen Seite, um die Spiegelung der Wimpern anzudeuten.  Dann setzen wir die Glanzstellen an der Tränenkarunkel. Auf einer weiteren Ebene deuten wir blass die Spiegelung des unteren Lides an und verringern die Deckkraft der Ebene auf etwa 30 %.

Zum Schluss zeichnen wir mit einem hellen Rosa kleine Lichtreflexe auf das Oberlid und unterhalb der Brauen um die Wirkung des Make Ups und der Augen zu verstärken.


Nun sind die Augen fertig; alle Details und Glanzstellen sind gesetzt. Um dem Gesicht ein interessantes Aussehen zu verleihen, sollten sich die beiden Augen nicht zu sehr gleichen. Grundsätzlich lassen kleine Unterschiede zwischen der rechten und linken Gesichtshälfte die Person lebendiger und realer wirken.



Nun fehlt nur noch die Mundpartie und unsere Illustration ist fertig. Im letzten Teil unseres Tutorials zeichnen wir die Lippen und geben noch einige Tipps zum Postprocessing.



***


Bisheriger Arbeitsaufwand: 7 Stunden
Ebenen-Counter: 100

Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 1
Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 2
Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 3
Big-Digital-Art-Tutorial - Teil 5

Das Wallpaper zum Tutorial findet ihr HIER.

4. April 2011

Montagsmonster #14

Raff mag uns seltsam vorkommen, ist aber ein treuer Begleiter bei Regen und Sonnenschein.











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